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Leseprobe
"Meine Fußballwelt (-meisterschaften)"


Ausblick auf die WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada:
Angesichts der weltpolitischen Gemengelage lässt die WM 2026 nichts Gutes erwarten. Zurzeit finden Kriege in der Ukraine und im Iran statt; beides Angriffskriege; einmal durch Russland und dann durch die USA und Israel. Während Russland von der WM-Teilnahme ausgeschlossen wurde, ist dies im Falle der USA und Israels nicht der Fall.
Hinzu kommt, dass es zwischen den USA und Mexiko heftige Grenzkonflikte um die Einwanderung mexikanischer Bürger in die USA kommt, was regelmäßig zu Drohungen seitens der Trump-Regierung führt. Diese gibt es gegenüber Kanada, das nach Trumps Wunsch Teil der USA werden soll. Und schließlich eskalieren zurzeit die gesellschaftlichen Konflikte in den USA; es gibt millionenfachen Protest gegen Trump, der nicht davor zurückscheut, die Nationalgarde gegen die eigene Bevölkerung einzusetzen. All das findet bereits im Vorfeld der WM statt; wie mag es da während der WM zugehen.
Erstmals werden 48 Länder an einer WM teilnehmen; zuvor waren es 32. Auch ein Zeichen dafür, dass die weltweite Kommerzialisierung der WM weiter geht. Vom FIFA-Präsidenten Infantino, der in dieser Hinsicht seinen Vorgänger Blatter noch übertrifft, ist nichts anderes zu erwarten.

Stellt sich die Frage, wohin sich der Fußball entwickeln wird. Unwahrscheinlich ist, dass sich die angedeutete Entwicklungsrichtung noch einmal ändern wird. Das Geld wird in Zukunft eine immer größere Rolle spielen. Aus dem ehemaligen Arbeitersport ist längst ein Produkt der Unterhaltungsindustrie geworden. Wenn die Entwicklung anhält, werden die Akteure künftig statt Rückennummern Preisschilder tragen, die ihren Marktwert angeben.



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